Ingenieure der Firma IBM machen ihr Arbeitsfeld für SchülerInnen schmackhaft
Geschrieben von Margarete Zwink-Eisele   
Sonntag, 4. Mai 2008

IBMDie International Business Machines Corporation (IBMC), eines der ältesten US-amerikanischen IT-Unternehmen mit Sitz in Armonk bei North Castle im US-Bundesstaat New York, das mittlerweile weltweit führende Unternehmen für Hardware, Software und Dienstleistungen im IT-Bereich ist, hat gravierende Nachwuchssorgen, die deutsche Abteilung konnte im vergangenen Jahr viele Stellen nicht besetzen. Axel Magard, Projektmanager und Software-Ingenieur, macht sich deshalb mit seinen Kollegen auf den Weg in die Schulen um junge Menschen für diesen wichtigen Bereich der Wirtschaft zu interessieren, so auch in der Internationalen Gesamtschule Heidelberg vor SchülerInnen und Schülern der Jahrgangstufe 12 und 13.
Voraussetzung für dieses Metier sind erstaunlicherweise eine schnelle Auffassungsgabe, gute Noten, die Fähigkeit zu kommunizieren, aber auch zu motivieren und natürlich Interesse!
Wie die augenblickliche Lage aussieht werden Frauen verstärkt gesucht, die Quote soll sich ändern, denn 2006 konnten 48000 freie Stellen nicht besetzt werden.
Dieses Berufsfeld hat schließlich einiges zu bieten, gute Gehälter mit einem Bachelor oder Masterstudienabschluss, unbegrenzte Möglichkeiten für eine angesehene Karriere.

Deshalb stellen die Ingenieure der Firma IBM Teilgebiete in dieser Informationswoche vor mit dem Thema: „Motion-Trading“, dem Erfassen und digitalen Verarbeiten von Bewegungen, um zu verdeutlichen, dass dieser Beruf mit seinen vielen Facetten unseren Alltag,  die technischen Voraussetzungen für unseren „Way of life“ mitbestimmen, ob im Autobau, ob im Computerbereich, Gesundheitswesen oder im Agrar- und Nahrungsmittelbereich.

Für das Studium sind die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife mit gute Noten in Mathematik, Informatik und Englisch Voraussetzung, aber auch generell eine Neigung zu Naturwissenschaften. Die Vorstellung, Ingenieure sind schüchterne Tüftler, ist längst überholt, denn Kommunikations- und Teamfähigkeit sind eine Basisbedingung. Der Weg zum Beruf ist vielfältig, zum einen über ein BA-Studium, hinter diesem Kürzel verbirgt sich die Kombination zwischen Theorie – Unterricht an der Fachhochschule- und Praxis, die Arbeit  und Ausbildung in einem Betrieb. Dieser Weg beinhaltet, dass die StudentInnen verdienen und sich so weitgehend selbst finanzieren können. Im ersten Jahr verdient man ungefähr 700 Euro im dritten Jahr sind es dann schon 1.000 Euro, zuzüglich Wohn-und Essenszuschüsse. Zum andern geht der Werdegang selbstverständlich über die universitäre Laufbahn mit vielenVarianten.

 Pfeil   Zeitungsbericht der RNZ vom 04.06.08: IBM besuchte die IGH - und räumte mit Vorurteilen auf

Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 4. Juni 2008 )