Das Umwelt-Team

Nachhaltigkeit lernen 
 EMAS
 Erneuerbare Energien erleben

Seit 1996 engagiert sich die Internationale Gesamtschule Heidelberg mit Hilfe des Öko-Audit-Verfahrens aktiv im Umweltschutz.

Als erste Schule in Deutschland übertrug die IGH die damalige EG-Verordnung, heute EMAS (Environmental Ecoaudit Schema) genannt, auf die Schule. Das sind standardisierte europäische Normen für den Umweltschutz. Seit der ersten Zertifizierung 1999 wurde die IGH 2002, 2005 und 2007 erneut als Auditschule anerkannt. Regelmäßig führen wir die von der EMAS-Verordnung vorgeschriebenen Schritte in unserem Schulalltag durch. So werden Energie-, Wasser- und Materialienverbrauch, Abfallaufkommen, Begrünung, Mobilität jährlich untersucht, um festzustellen, wie umweltfreundlich unser Verhalten in diesen Bereichen ist. Darauf abgestimmt wird regelmäßig ein Umweltprogramm mit Zielen zur Verbesserung erstellt. Um dessen Umsetzung kümmert sich das Umweltteam, in dem Schulleitung, Lehrkräfte, Schüler und Schülerinnen, Vertreter der Schulverwaltung und des Umweltamtes und die Umweltbeauftragte vertreten sind (Umweltbericht 2006 als pdf-Datei).

In jeder Klasse werden zwei Schülerumweltsprecherinnen gewählt. Für sie finden wöchentliche Treffs mit der Umweltbeauftragten statt. Hier können vielseitige Projekte gemeinsam umgesetzt werden. Das E-Team achtet auf richtiges Verhalten im Umgang mit Energie, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

2006 wurde das Projekt "EEE-Erneuerbare Energien erleben" aufgegriffen. Die Broschüre "EEE-Erneuerbare Energien erleben" kann im Sekretariat für 15,00 Euro bestellt werden. Sie ist für Klassen, die Stellen für Schülerpraktika oder Ausflugsziele suchen, sehr gut geeignet. (Leseprobe als pdf-Datei)

Von der Stadt Heidelberg bekommt die Schule eine finanzielle Belohnung für die Bemühungen zum Energiesparen. Hiervon konnten unter anderem eine Solaranlage und ein Windrad angeschafft werden. Projekte zu den Themen Abfall, Wasser, Mobilität, Begrünung, Gesundheit und Ernährung werden umgesetzt und besonders engagierte Schüler und Schülerinnen bekommen ein Umweltzeugnis. Jährliche informiert eine Umwelterklärung über die Arbeit an der Schule. Im Verlauf der langjährigen Arbeit wurden vielfältige außerschulische Netzwerke aufgebaut und die IGH organisierte ein Europäisches Seminar mit Schulen aus fünf europäischen Ländern.

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat die Jahre 2005 bis 2014 zur Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Hierzu wurde die IGH als „Offizielles Projekt der Dekade der Vereinten Nationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014“ ausgezeichnet. Eine Urkunde und eine große Flagge wurden ihr überreicht.

Unter einer nachhaltigen Entwicklung versteht man eine Entwicklung, die es ermöglicht, heute gut zu leben und gleichzeitig zu berücksichtigen, dass die guten Lebensbedingungen für alle Lebewesen in den nächsten Generationen erhalten bleiben.