Schulsanierung | Schulsanierung |
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| Geschrieben von Werner Giese | |||
| Freitag, 25. Mai 2012 | |||
Die ersten Schritte hin zu einem Schulgebäude im ansehnlichen Gewand sind vollzogen:
Der Abschluss aller Renovierungsarbeiten ist für Sommer 2014 vorgesehen, plus / minus, wie bei allen Bauarbeiten. Im Zuge der baulichen Sanierung gibt es aber auch eine strukturelle Änderung: Nicht die Stadt selber saniert, sondern sie vergab die Sanierung in Form einer "Öffentlich-Privaten Partnerschaft" (ÖPP) an die "Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz" (GGH), deren hundertprozentige Tochter, die "Bau- und Service-Gesellschaft" (BSG) mit der Durchführung der Sanierung beauftragt ist. Des Weiteren wird die Schule nicht mehr von der Stadt, sondern von der GGH bewirtschaftet. Der Vertrag zwischen Stadt und GGH läuft 30 Jahre. Was ändert sich durch den Pachtvertrag zwischen Stadt und GGH in der Praxis? Für Schüler und Schülerinnen nichts, für das Lehrerkollegium und die Eltern ebenfalls nichts. Lediglich die Verwaltung der Schule z.B. durch Hausmeister, Sekretariate und Schulleitung haben anstatt städtischer Behörden nun Mitarbeiter der GGH als Ansprechpartner. Ob das System einer ÖPP Vorteile bringt, wird die Zukunft weisen; die Tatsache, dass man über die Gemeinde Eppelheim, welche mit ihrem Schulzentrum den gleichen Weg beschritten hat, nichts Negatives hört, stimmt hoffnungsfroh. Alle Sanierungsmaßnahmen werden in enger Abstimmung zwischen der GGH und der Schule geplant und vorgenommen. Wie bei jeder Umbaumaßnahme wird es auch hier zu Beeinträchtigungen im schulischen Betrieb und Ausfällen kommen, wo wir jetzt schon um Verständnis bitten. Wir werden jedoch sicherstellen, dass der Unterrichtserfolg Ihrer Kinder, insbesondere was Prüfungen und Abschlüsse betrifft, in vollem Umfang gewährleistet sein wird.
Renovierungsbedingte Umzüge Die Renovierung eines solch großen Gebäudes wie der IGH lässt sich nicht in einem einzigen 'Arbeitsgang' vollziehen, weshalb in zwei oder drei Abschnitten umgebaut werden wird. Es müssen daher immer wieder z.B. Klassen, Fachräume oder Verwaltungstrakte umziehen. Vorübergehende Provisorien müssen in Kauf genommen werden. Tatkräftige Mithilfe von Schülern, Lehrern und sogar Ehemaligen beim Umräumen, Transportieren und neu Einrichten half enorm, denn nicht alles kann von Umzugsfirmen geleistet werden. Ein Beispiel ist unser 'großes' Lehrerzimmer, welches wir in drei Klassenräume verlagern mussten. Heidelberg, den 13.04.2012 |
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 13. Juni 2012 ) | |||
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