Pressespiegel
Pressespiegel 2011
Immer mehr Mädchen kicken | Immer mehr Mädchen kicken |
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| Geschrieben von RNZ vom 19.05.2011 | |
| Samstag, 21. Mai 2011 | |
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Das DAI zum Frauenfußballabend – Gespräch mit einer U23-Nationalspielerin aus Rohrbach
Von Paul Heesch Der Frauenfußball genießt hierzulande noch nicht das gleiche Interesse und die gleiche Förderung wie das Pendant bei den Herren. Oft verdienen Bundesligaspielerinnen weniger, als U21-Männer in der Regionalliga. „Doch die Entwicklung ist eindeutig“, meinte Holger Rupp, der an der Internationalen Gesamtschule Mädchenfußball fördert. „Einst war Frauenfußball in Deutschland verboten, heute aber gibt es immer mehr Frauenmannschaften, und mehr Vereine, die gezielt Mädchen fördern.“ Auch die Anerkennung habe sich stark verbessert. Spielerinnen wie die im gezeigten Film portraitierte Jones oder die dreifache Weltfußballerin Birgit Prinz sind die Vorbilder dieser Bewegung. In Heidelberg hingegen haben die Mädchen ihr eigenes Idol: Hasret Kayikci, U23-Nationalspielerin aus Rohrbach. Sie erzählte auf dem Podium von ihrer Karriere und wie sich der Frauenfußball verändert hat. Das Klischee der Mannweiber im Frauenfußball sei nicht mehr realistisch, die Spielerinnen machten sich etwa in der Kabine erst einmal schick, bevor sie aufs Spielfeld trabten. Darin sah allerdings Petra Gieß-Stüber, Professorin für Sportwissenschaft an der Uni Freiburg, ein Problem: „Es ist ein Zwiespalt für Mädchen, wenn sie auf dem Platz immer gut aussehen müssen. Das ist bei den Männern anders. Und Frauen finden immer noch eher einen Sponsor, wenn sie gut aussehen.“ Auch Franz Beckenbauer fiel bei der Ernennung von Steffi Jones zur Präsidentin des Organisationskomitees für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft in Deutschland nichts besseres ein als: „...und dann sieht sie auch noch gut aus, sie wird bestimmt eine gute Repräsentantin“. Auch die Brasilianerin Diane Sousa kam zu Wort. Sie arbeitet in einem Projekt in Brasilien, das über Straßenfußball Ausbildungsperspektiven eröffnet. Sie sieht Frauenfußball als pädagogisches und demokratisches Projekt. „Wenn wir als Frauen in Brasilien Fußball spielen, dann kämpfen wir damit für Gleichberechtigung.“ Nebenbei sei der Fußball der Frauen eher ein Zusammenspiel, als das kompetitive Gehabe der Männer – und einfach die ästhetischere Variante des Sports. |
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| Letzte Aktualisierung ( Samstag, 21. Mai 2011 ) |
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Hasret Kayikci (r.) wurde bei der TSG Rohrbach groß, jetzt spielt sie in der Bundesliga und der U23-Nationalmannschaft. Sie sprach unter anderem mit Diane Sousa, die in Brasilien für ein Straßenfußball-Projekt arbeitet. F.: Kresin