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"Schüler helfen Schülern" hat voll eingeschlagen. Bei dem Projekt an der Internationalen Gesamtschule greifen ältere Schüler jüngeren unter die Arme. Ein besonderes Dankeschön gab es an der IGH für SchülerInnen, die sich um das Projekt "Schüler helfen Schülern" verdient gemacht haben: (von links) Janes, Ramona, Sven, Sarah, Friederike sowie Dr. Brigitte Schmitt-Bantel und die Elternbeirats-Vorsitzende Ursula Grimm-Asemota.
von Peter Wiest, RNZ, vom 12.05.04 Eigentlich war es nahe liegend, eine solche Initiative ins Leben zu rufen - gerade in einer Schule wie der Internationalen Gesamtschule Heidelberg (IGH). Dass das Projekt "Schüler helfen Schülern" allerdings so gut einschlagen und funktionieren würde, das "hatten wir uns zwar erhofft; überrascht hat es uns dennoch ein bisschen", sagen Ursula Grimm-Asemota und Hanne Heckmann, Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Elternbeirats. Die Grundidee hinter "Schüler helfen Schüler" ist einfach: ältere Schüler greifen jüngeren Mitschülern hin und wieder unter die Arme - und zwar unbürokratisch und ohne viel Aufhebens. Einmal die Woche geben Schüler höherer Klasse Nachhilfe für kleine Gruppen; die Schule stellt dafür die Räumlichkeiten zur Verfügung. Nachdem die IGH im Jahr 2000 "UNESCO-Projekt-Schule" geworden war, kam der Elternbeirat auf die Idee, dass es doch möglich sein müsste, unter dem Dach eines internationalen Hauses mit Schülern aus nahezu 60 Nationen ein solches Projekt zu installieren. Ursprünglich gab es "Schüler helfen Schülern" im Orientierungsstufenbereich, wo es darum ging, Schülern mit Migrationshintergrund Hilfestellung zu geben. Der Erfolg war so groß, dass das Projekt mittlerweile auf die Primarstufe ausgedehnt wurde. Der Elternbeirat hat es von Anfang an begleitet und will dies auch weiter tun. Auf seine Initiative hin wurde es auch möglich, den Schülern, die sich als "Lehrer" zur Verfügung stellen, ein Anerkennungs-Honorar von 5 Euro zu bezahlen. Der Elternbeirat betont dabei allerdings, es sei "auf keinen Fall unsere Aufgabe, Unterrichts-Ausfälle zu kompensieren", so Ursula Grimm-Asemota. Gut eingeschlagen haben auch weitere Elternbeirats-Projekte an der IGH. So werden seit einiger Zeit spezielle Abende für ausländische Eltern angeboten. In deren Rahmen wurden so genannte "Mütter-Sprach-Kurse" eingerichtet für Eltern (überwiegend Mütter), die nicht gut oder überhaupt noch nicht deutsch sprechen. Gut laufen auch so genannte "International Parents Groups". Deren Ziel ist es, Eltern zu integrieren, die wenig Deutschkenntnisse haben. |



